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Hap - Harmonie, Ki – geistige, .Do – Weg, Bedeutung: Weg der geistigen Harmonie.
Hap Ki Do in Deutschland wurde ganz wesentlich geprägt von Meister Kim Sou Bong. Er begann 1965 als erster Koreaner, Hap Ki Do in Deutschland, und später auch in Österreich, zu lehren. Durch seine rege Lehrtätigkeit hat er in 30 Jahren viele für diese Kampfkunst und Selbstverteidigung begeistern können. Hap Ki Do paßt sich dem Ausübenden an wie Wasser, das sich jedem Gefäß anpaßt. Daraus resultiert die Wirksamkeit dieses Prinzipsystems. Da die Prinzipien über der formalen Ausführung der Techniken stehen, bildeten sich unterschiedliche Stilrichtungen aus.
Die wichtigsten Elemente sind die Abwehrtechniken. Der Schüler lernt zuerst Handbefreiungstechniken gegen alle möglichen Arten von Haltegriffen. Parallel dazu werden Bewegungsmethoden und Basis-Tritt- und Schlagtechniken erlernt. Anschließend folgen Abwehrtechniken gegen Schläge und Tritte. Waffenabwehren sind den fortgeschrittenen Schülern vorbehalten. Von Beginn an wird die Atemmethode unterrichtet; sie ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Waffentechniken runden das Programm ab. Hier ist der Kurzstock die bekannteste im Hap Ki Do verwendete Waffe. Die Techniken lassen sich in Hebel-, Wurf-, Schlag- und Trittechniken einteilen.
Angriffspunkte sind Muskeln, Gelenke, Druckpunkte und weitere empfindliche Körperstellen. Meditation, Akupressur und Philosophie sind vertiefende Trainingsinhalte.
Autor: Alfons Heck - www.hapkido-frankfurt.de |
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