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| J(i)u = sanft, mild Ji(u)tsu = Kunst, Bedeutung: Die sanfte Kunst.
Jiu-Jitsu ist eine traditionelle Form der Selbstverteidigung ohne Waffen und Hilfsmittel. Die Techniken bestehen nicht aus "Teilbewegungen" sondern müssen aus der fließenden Bewegung gelehrt werden, wobei Körper, Geist und Seele einbezogen sind. Das Grundprinzip liegt in der Distanzierung der eigenen Gleichgewichtshaltung und der Brechung des Gleichgewichts des Angreifers. Oberstes Gesetz eines Jiu-Jitsu-Kämpfers ist es, den Gegner zu besiegen, ohne ihn dabei zu verletzen.
Ein Jiu-Jitsu-Kämpfer ist in erster Linie ein Sportler mit starkem Willen und Charakter, der nie den Grundsatz vergißt:
"Behandle deinen Gegner als Freund!" Ein weiterer Leitsatz ist:
Nachgeben um zu siegen. Das Jiu-Jitsu-Training ist für den Ausführenden nicht nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung, sondern verhilft ihm auch zu mehr Selbstvertrauen in Gefahrensituationen wie auch im alltäglichen Leben. Die Sportart Ju-Jutsu wurde 1968 von hohen Danträgern verschiedener Budosportarten entwickelt.
Ju-Jutsu ist heute ein modernes, praxisnahes und effektives Selbsverteidigungssystem, das Elemente aus dem Karate, Judo, Aikido und Jiu-Jitsu enthält. Auf Breitensportebene kann Ju-Jutsu von jedermann und jederfrau jeglichen Alters ausgeübt werden. Insbesondere für Frauen sind Konzepte ausgearbeitet worden, die Frauen Methoden und Mittel an die Hand geben, sich effektiv gegen Belästigungen und Übergriffe zu Wehr zu setzten.
Im Leistungssportbereich verfügt Ju-Jutsu über ein Wettkampfsystem mit Leichtkontaktprinzip, das einen sportlichen Vergleich zuläßt. Hier werden Deutsche und Internationale Meisterschaften ausgetragen. Deutsche Athleten beteiligen sich auch an Europa- und Weltmeisterschaften, die nach einem einheitlichen Europäischen System ausgekämpft werden. Eine dritte Säule sind nationale und internationale Technikvergleiche im Formenwettkampf ("Kata") und Duosystem.
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