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| Kara = leer; Te = Hand, Bedeutung: leere Hand (unbewaffnet).
Bodhidharma gilt als legendärer Vater des Karate und Begründer des Zen-Buddhismus. Er war der indische Mönch der etwa 500 v. Chr. im chinesischen Shaolin Kloster die Urform des Karate schuf. Diese waffenlose Kampfkunst erlebte Anfang des 19. Jahrhundert durch Gichin Funakoshi einen ungeheuren Aufschwung. Funakoshi gab dem Karate ein ethisch-philosophisches Weltbild nach dem Leitgedanken:
„oberstes Gebot ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Vervollkommnung des eigenen Charakters" Das war die Geburt des Shotokan Karate welches seit dem in der ganzen Welt verbreitet und ca. 1960 in Deutschland eingeführt wurde.
Systemtypisch sind die dynamischen Schläge, Tritte und Stöße, mit Fäusten, Handkanten, Fingerknöchel, Ellbogen, Füße und Knie. Die Techniken werden mit konzentrierter Kraft und größtmöglicher Schnelligkeit, auf empfindliche Körperstellen des Angreifers ausgeführt. Es werden sowohl im Partnerkampf (Kumite) als auch in der Bewegungsform (Kata) die Stoßtechniken (Tsuki), Schlagtechniken (Uchi), Trittechniken (Geri) und Blocktechniken (Uke) geübt und vervollkommnet. |
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